Ein kühler Nachtwind

Ein kühler Nachtwind weht gen Norden.
Entspringt den Landen fern am Meer.
Zieht weit herauf und sammelt Wolken.
Treibt Kraft über die Alpen her.

Er küsst den Mond und seine Sterne.
Hilft beim Bau am Himmelszelt.
Trägt Schwäne weit zu neuen Ufern.
Weiß um sein Ziel in dieser Welt.

Denn schließlich sinkt er sanft hernieder.
Bringt alle Stärke mit herab.
Setzt sich leis’ zu dir ans Fenster
Und wartet deine Tränen ab.

Ein kühler Nachtwind weht gen Norden.
Er wünscht dir eine gute Nacht.

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