Deine Augen

Deine Augen. Ein Gedicht.
Deine Augen. Ein Gedicht über Traurigkeit.
Deine Augen, die weinen, obwohl du lachst.
Die vieles verbergen, was in dir schläft, was in dir schreit.
Sie rufen laut. Ohne Worte. Leise. Sie rufen zu zweit.

Lidschlag

Sie rufen hinaus. Hinaus in die Ferne.
Sie suchen Erlösung. Barmherzigkeit.
Erflehen von and’ren gefunden zu werden.
Zu teilen die Qual, zu teilen das Leid.
Sie rufen laut. Ohne Worte. Leise. Zu zweit.

Lidschlag

Deine Augen, sie zieren dein Antlitz.
Erzählen von Träumen, die bisher nur geträumt.
Erfüllen Welten, die niemand erkundet.
Beschreiben Geschichten, die niemand gehört.
Sehnen sich fort nach gemeinsamen Blicken.
Nach Augen, die sehen, was dich verstört.
Nach Augen, die wissen, was deine suchen.
Nach Augen, die hören tief und weit.

Gemeinsam blinde Augenblicke
wortlos leiser Zweisamkeit.

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