Trugschlüsse

Er kommt gut klar in einer abgetrennten Welt. Er macht erste spirituelle Erfahrungen. Diese begeistern ihn, und nehmen viel seines emotionalen Raumes ein.

Für sie gehört Spiritualität fest und nahezu unbewusst “normal” zu ihrem Leben. Sie allerdings struggelt heftig damit, in einer abgetrennten Welt klarzukommen. Dieser Struggle nimmt viel ihres emotionalen Raumes ein.

Er hört viel von ihren Struggeln in der Welt – wenig von ihrer Spiritualität.

Sie hört viel von seinem spirituellem Weg, wenig von seinen Struggeln in der Welt.

Er kommt zu dem Schluss, spirituell “weiter” als sie zu sein.

Sie kommt zu dem Schluss, in keiner Weise “weit” oder “gut” zu sein.

Trugschlüsse!

Sie ist spirituell tiefer und vernetzter angebunden. Beide dürfen sich dessen bewusst werden. In einer abgetrennten Welt, die nach mehr Verbundenheit strebt, darf und sollte sie im Zweifel die spirituelle Führung übernehmen. Im besten Fall führen sie natürlich gemeinsam. Er kann durch seinen besseren Anschluss an die abgetrennte Welt hervorragend unterstützen, und parallel die eigene spirituelle Führungskraft weiter ausbauen.

Flieg!

Breite deine Flügel aus und mach dich auf den Weg.
Bleib nicht bei mir aus Gewohnheit oder Angst, mich zu verlieren.
Folge den Rufen des Lebens.
Entdecke die Welt im Innen und Außen.
Lebe dein Abenteuer.
Verliebe dich in Momente und Menschen.
Koste sie und koste sie aus.
Das Leben wird zu dir sprechen.
Und wenn es dir von mir erzählt, kommst du vielleicht zurück.
Und wenn ich noch da bin, ist alles wahr und echt.

Flieg!

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