My unaware privileges downgrade my efficiency & the quality of my work

EnglishF*ck, it has happened again! Meeting with a female colleague of mine it turned out afterwards that I was leading and facilitating our collaboration. Without agreement. Automatically.

It’s because of the invisible privilege layers that separate us. Here, primarily male privilege. I tend to take more space than e.g. my female colleagues while they tend to hold themselves back. I dominated our meeting. It was painful for her. And finally for me and our work as well.

My next small step to support the transformation of systemic power imbalances is to write the following reminder next to my laptop’s webcam: “You’re privileged. Support other’s empowerment.” This will hopefully remind me not to automatically take the lead while supporting space for others to develop and to present their thoughts and ideas.

Why I share this with you? Maybe it support’s your awareness in case you’re privileged as a male, white, educated etc. person. The more privileged groups you’re part of the more probable it is that you dominate others without knowing it. Fatal for you, the other one and the shared whole. And maybe this post inspires you to install some reminder somewhere in your everyday-life-environment.


DeutschSch***e, es ist schon wieder passiert. Nach einem Meeting mit einer weiblichen Kollegin stellte sich heraus, dass ich die Führung und Moderation in unserer Zusammenarbeit übernommen habe. Ohne gemeinsame Absprache. Automatisch.

Das passiert aufgrund der unsichtbaren Privilegienanteile, die uns trennen. Hier vor allem das Privileg des Männlichen. Ich tendiere dazu, mehr Raum als z.B. meine weiblichen Kolleginnen einzunehmen. Ich habe unser Meeting dominiert. Es war schmerzvoll für sie. Und schließlich auch für mich und unsere gemeinsame Arbeit.

Um in einem kleinen Schritt die Transformation von systemischen Machtungleichgewichten zu unterstützen, schreibe ich mir nun eine Erinnerung neben die Webcam meines Laptops: “Du bist privilegiert. Unterstütze die Bemächtigung von anderen.” Das wird mich hoffentlich daran erinnern, nicht automatisch die Führung zu übernehmen während ich gleichzeitig den Raum anderer unterstütze, ihre Gedanken und Ideen zu entwickeln und zu präsentieren.

Warum ich das mit Euch teile? Vielleicht unterstützt dieser Post Dein Bewusstsein als männliche, weiße, gebildete oder in sonst irgendeiner Form privilegierte Person. Je mehr privilegierten Gruppen Du angehörst, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du andere dominierst, ohne es zu merken. Fatal für Dich, die andere Person und das gemeinsame Ganze. Und vielleicht inspiriert Dich dieser Post, ebenfalls eine Erinnerung in deiner Alltagsumgebung zu installieren.

Ein Bild von Dir

Ich sah ein Bild von Dir.

Ein Foto mit deinem Gesicht.

Eine Erinnerung an eine vergangene Zeit.

Eine Erinnerung, die ich ansehen könnte.

Den Schmerz einladen, der in mir lebt,

Mich auszufüllen, mit Trauer und Liebe.

Ein Schmerz, der mich daran erinnert,

wie es sein kann zu sterben,

wie sinnlos das Leben sein kann,

wie schwer es sein kann, Sinn zu finden,

wie dankbar ich bin, am Leben zu sein,

wie wertvoll unsere Begegnung war,

wie verbunden ich immer noch bin.

 

Ich weiß nicht, was Du tust.

Ich weiß nicht, wer Du bist.

Ich weiß, dass es Dich gibt.

Und auch, dass alles gut so ist.

 

Ich sah ein Bild von Dir.

Am Anfang steht der Glaube an die Möglichkeit

DeutschAm Anfang steht der Glaube an die Möglichkeit.

Der Glaube “Ich kann glücklich werden.”

Der Glaube “Es gibt einen Menschen, in den ich mich mein Leben lang verlieben kann.”

Der Glaube “Meine Idee kann wichtig für mich, andere und sogar die gesamte Welt sein.”

Nur durch den Glauben an eine Möglichkeit kann ich etwas für die Erfüllung tun.

Ohne den Glauben, tue ich nichts dafür. Warum auch? Ich glaube nicht daran.

Ohne den Glauben, wird wahrscheinlich wahr, was ich stattdessen glaube.

MIT dem Glauben kann wahr werden, was ich glaube.

Und wenn ich wirklich daran glaube, breche ich auf und suche den Weg …


English

At the beginning, it’s the belief in the possibility.

The belief “I can become happy.”

The belief “There is a human being I could fall in love with for my whole life.”

The belief “My idea may be important for me, others and the whole world.”

Just because I believe in a possibility I can do something to make it true.

Without the belief, I’ll do nothing about it. Why should I? I don’t believe in it.

Without the belief, probably those beliefs will become true I believe in instead.

WITH the belief it can become true, what I believe in.

And if I really belief in something, I get up and find a way …

%d bloggers like this: